<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://stadtwiki-goerlitz.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Besunzane</id>
	<title>Besunzane - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://stadtwiki-goerlitz.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Besunzane"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://stadtwiki-goerlitz.de/index.php?title=Besunzane&amp;action=history"/>
	<updated>2026-08-03T10:41:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Stadtwiki Görlitz</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.32.0</generator>
	<entry>
		<id>https://stadtwiki-goerlitz.de/index.php?title=Besunzane&amp;diff=24325&amp;oldid=prev</id>
		<title>Methodios: Link korrigiert</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://stadtwiki-goerlitz.de/index.php?title=Besunzane&amp;diff=24325&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2018-01-23T07:46:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;table class=&quot;diff diff-contentalign-left&quot; data-mw=&quot;interface&quot;&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;tr class=&quot;diff-title&quot; lang=&quot;de&quot;&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #222; text-align: center;&quot;&gt;← Nächstältere Version&lt;/td&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #222; text-align: center;&quot;&gt;Version vom 23. Januar 2018, 07:46 Uhr&lt;/td&gt;
				&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot; id=&quot;mw-diff-left-l6&quot; &gt;Zeile 6:&lt;/td&gt;
&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot;&gt;Zeile 6:&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Im Baierischem Geographen werden weiterhin für die Besunzane zwei civitates genannt (hier zu übersetzen mit Siedlungsgefilden). Eine dieser civitates ist sicher in dem Gebiet um die [[Landeskrone]] zu suchen, zumal diese, wie Jecht vermutet, dem ganzen Stamm ihren Namen gab (Jecht nimmt an, dass die Landeskrone, die heute keinen slawischen Namen mehr hat, früher wie der an ihrem Fuß liegende Ort [[Biesnitz]] mit dem Namen businc benannt wurde). Die zweite civitas könnte im Raum um [[Ostritz]] liegen, mit dem Veensberg als Zentralort. Dieser könnte mit dem &amp;quot;castella ostrusna&amp;quot; gemeint sein, das 1006 dem Bistum Meißen geschenkt wurde. Allerdings gibt es im Neißetal um Görlitz über 20 slawische und frühdeutsche Burgwälle, so dass die Lokalisierung der zweiten civitas und ihres Zentralortes denkbar schwer fällt.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Im Baierischem Geographen werden weiterhin für die Besunzane zwei civitates genannt (hier zu übersetzen mit Siedlungsgefilden). Eine dieser civitates ist sicher in dem Gebiet um die [[Landeskrone]] zu suchen, zumal diese, wie Jecht vermutet, dem ganzen Stamm ihren Namen gab (Jecht nimmt an, dass die Landeskrone, die heute keinen slawischen Namen mehr hat, früher wie der an ihrem Fuß liegende Ort [[Biesnitz]] mit dem Namen businc benannt wurde). Die zweite civitas könnte im Raum um [[Ostritz]] liegen, mit dem Veensberg als Zentralort. Dieser könnte mit dem &amp;quot;castella ostrusna&amp;quot; gemeint sein, das 1006 dem Bistum Meißen geschenkt wurde. Allerdings gibt es im Neißetal um Görlitz über 20 slawische und frühdeutsche Burgwälle, so dass die Lokalisierung der zweiten civitas und ihres Zentralortes denkbar schwer fällt.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Ähnlich kompliziert ist die Bestimmung des Ausmaßes der slawischen Siedlungsgebiete im Neißetal, zumal die archäologische Erforschung der Region z.T. sehr zu wünschen übrig lässt. Da Schriftquellen bis ins [[13.Jahrhundert]] fast vollkommen fehlen, muss die Feststellung der Siedlungsgefilde sich fast ausschließlich auf siedlungsgeographische und namenkundliche Untersuchungen stützen. Diese ergeben, anhand von Ortsform-, Flurform- und Flurgrößenuntersuchungen zwei Siedlungskammern. Zum einen dürfte das Gebiet entlang der [[Wittig]], zwischen Zawidów/Seidenberg und [[Neiße|Neiße]], sowie am Unterlauf der Pließnitz, schon früh relativ dicht besiedelt gewesen sein, des Weiteren aber auch das Gebiet südlich der Landeskrone und vielleicht das heutige Stadtgebiet von Görlitz.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Ähnlich kompliziert ist die Bestimmung des Ausmaßes der slawischen Siedlungsgebiete im Neißetal, zumal die archäologische Erforschung der Region z.T. sehr zu wünschen übrig lässt. Da Schriftquellen bis ins [[13. Jahrhundert]] fast vollkommen fehlen, muss die Feststellung der Siedlungsgefilde sich fast ausschließlich auf siedlungsgeographische und namenkundliche Untersuchungen stützen. Diese ergeben, anhand von Ortsform-, Flurform- und Flurgrößenuntersuchungen zwei Siedlungskammern. Zum einen dürfte das Gebiet entlang der [[Wittig]], zwischen Zawidów/Seidenberg und [[Neiße|Neiße]], sowie am Unterlauf der Pließnitz, schon früh relativ dicht besiedelt gewesen sein, des Weiteren aber auch das Gebiet südlich der Landeskrone und vielleicht das heutige Stadtgebiet von Görlitz.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Joachim Huth vermutete aber, dass dieses Kerngebiet schon vor der deutschen Ostsiedlung [http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Ostsiedlung] (in der Oberlausitz ist diese um [[1200]] als Massenbewegung festzustellen) durch slawische Kolonisten beträchtlich erweitert wurde. So spricht der Name der 1071 belegten &amp;quot;villa Goreliz&amp;quot; (altslawisch für Brand- oder Rodungsstelle) für rege Rodungstätigkeit. Des Weiteren legt Huth eine stufenweise Aufsiedlung des [[Eigenscher Kreis|Eigens]] ab spätestens [[1100]] nahe. Schon um [[1150]] verschwand auch der Wald auf der Flur von [[Deutsch-Ossig]], der die beiden Siedlungsgebiete trennte und auch die Dörfer entlang des [[Schwarzer Schöps|Schwarzen Schöps]] haben, nach Huth, slawische Vorgänger.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Joachim Huth vermutete aber, dass dieses Kerngebiet schon vor der deutschen Ostsiedlung [http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Ostsiedlung] (in der Oberlausitz ist diese um [[1200]] als Massenbewegung festzustellen) durch slawische Kolonisten beträchtlich erweitert wurde. So spricht der Name der 1071 belegten &amp;quot;villa Goreliz&amp;quot; (altslawisch für Brand- oder Rodungsstelle) für rege Rodungstätigkeit. Des Weiteren legt Huth eine stufenweise Aufsiedlung des [[Eigenscher Kreis|Eigens]] ab spätestens [[1100]] nahe. Schon um [[1150]] verschwand auch der Wald auf der Flur von [[Deutsch-Ossig]], der die beiden Siedlungsgebiete trennte und auch die Dörfer entlang des [[Schwarzer Schöps|Schwarzen Schöps]] haben, nach Huth, slawische Vorgänger.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Methodios</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://stadtwiki-goerlitz.de/index.php?title=Besunzane&amp;diff=24324&amp;oldid=prev</id>
		<title>Methodios: doppelte Klammern entfernt + Leerzeichen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://stadtwiki-goerlitz.de/index.php?title=Besunzane&amp;diff=24324&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2018-01-23T07:41:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;doppelte Klammern entfernt + Leerzeichen&lt;/p&gt;
&lt;table class=&quot;diff diff-contentalign-left&quot; data-mw=&quot;interface&quot;&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;tr class=&quot;diff-title&quot; lang=&quot;de&quot;&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #222; text-align: center;&quot;&gt;← Nächstältere Version&lt;/td&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #222; text-align: center;&quot;&gt;Version vom 23. Januar 2018, 07:41 Uhr&lt;/td&gt;
				&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot; id=&quot;mw-diff-left-l1&quot; &gt;Zeile 1:&lt;/td&gt;
&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot;&gt;Zeile 1:&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Die '''Besunzane''' sind ein einzig im sogenannten Bayerischen Geographen&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;[&lt;/del&gt;[http://de.wikipedia.org/wiki/Bayerischer_Geograph&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;]&lt;/del&gt;] genannter westslawischer Stamm. Da dort jedoch keine geographischen Hinweise auf das Siedlungsgebiet dieses Stammes gegeben werden, ist dessen Lokalisierung umstritten. Einen Anhalt bietet lediglich die Reihenfolge, in der die einzelnen Stämme genannt werden. Besunzane folgt dabei auf die Sleenzane, Lunsizi&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;[&lt;/del&gt;[http://de.wikipedia.org/wiki/Lusitzi&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;]&lt;/del&gt;], Dadosesani und Milzane&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;[&lt;/del&gt;[http://de.wikipedia.org/wiki/Milzener&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;]&lt;/del&gt;]. Da deren Stammesgebiete weitgehend bekannt sind und auch die Siedlungsgebiete der sich westlich anschließenden Stämme, bleibt für die Lokalisierung der Besunzane nur das nördliche Böhmen (Joachim Huth, Walter Frenzel) oder das sich östlich an das Siedlungsgebiet der Milzener anschließende [[Neißetal]] ([[Richard Jecht]]).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Die '''Besunzane''' sind ein einzig im sogenannten Bayerischen Geographen [http://de.wikipedia.org/wiki/Bayerischer_Geograph] genannter westslawischer Stamm. Da dort jedoch keine geographischen Hinweise auf das Siedlungsgebiet dieses Stammes gegeben werden, ist dessen Lokalisierung umstritten. Einen Anhalt bietet lediglich die Reihenfolge, in der die einzelnen Stämme genannt werden. Besunzane folgt dabei auf die Sleenzane, Lunsizi [http://de.wikipedia.org/wiki/Lusitzi], Dadosesani und Milzane [http://de.wikipedia.org/wiki/Milzener]. Da deren Stammesgebiete weitgehend bekannt sind und auch die Siedlungsgebiete der sich westlich anschließenden Stämme, bleibt für die Lokalisierung der Besunzane nur das nördliche Böhmen (Joachim Huth, Walter Frenzel) oder das sich östlich an das Siedlungsgebiet der Milzener anschließende [[Neißetal]] ([[Richard Jecht]]).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Gegen das Neißetal als Siedlungsgebiet spricht v.a. eine Urkunde aus dem Jahr [[1071]], in der der Bischof von Meißen Land in der &amp;quot;villa Goreliz in pagus milsca&amp;quot; (im Gutshof Görlitz im Gau der Milzener) erhält. Die Besunzane müssten demnach in den Stamm der Milzener aufgegangen sein.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Gegen das Neißetal als Siedlungsgebiet spricht v.a. eine Urkunde aus dem Jahr [[1071]], in der der Bischof von Meißen Land in der &amp;quot;villa Goreliz in pagus milsca&amp;quot; (im Gutshof Görlitz im Gau der Milzener) erhält. Die Besunzane müssten demnach in den Stamm der Milzener aufgegangen sein.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot; id=&quot;mw-diff-left-l7&quot; &gt;Zeile 7:&lt;/td&gt;
&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot;&gt;Zeile 7:&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Ähnlich kompliziert ist die Bestimmung des Ausmaßes der slawischen Siedlungsgebiete im Neißetal, zumal die archäologische Erforschung der Region z.T. sehr zu wünschen übrig lässt. Da Schriftquellen bis ins [[13.Jahrhundert]] fast vollkommen fehlen, muss die Feststellung der Siedlungsgefilde sich fast ausschließlich auf siedlungsgeographische und namenkundliche Untersuchungen stützen. Diese ergeben, anhand von Ortsform-, Flurform- und Flurgrößenuntersuchungen zwei Siedlungskammern. Zum einen dürfte das Gebiet entlang der [[Wittig]], zwischen Zawidów/Seidenberg und [[Neiße|Neiße]], sowie am Unterlauf der Pließnitz, schon früh relativ dicht besiedelt gewesen sein, des Weiteren aber auch das Gebiet südlich der Landeskrone und vielleicht das heutige Stadtgebiet von Görlitz.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Ähnlich kompliziert ist die Bestimmung des Ausmaßes der slawischen Siedlungsgebiete im Neißetal, zumal die archäologische Erforschung der Region z.T. sehr zu wünschen übrig lässt. Da Schriftquellen bis ins [[13.Jahrhundert]] fast vollkommen fehlen, muss die Feststellung der Siedlungsgefilde sich fast ausschließlich auf siedlungsgeographische und namenkundliche Untersuchungen stützen. Diese ergeben, anhand von Ortsform-, Flurform- und Flurgrößenuntersuchungen zwei Siedlungskammern. Zum einen dürfte das Gebiet entlang der [[Wittig]], zwischen Zawidów/Seidenberg und [[Neiße|Neiße]], sowie am Unterlauf der Pließnitz, schon früh relativ dicht besiedelt gewesen sein, des Weiteren aber auch das Gebiet südlich der Landeskrone und vielleicht das heutige Stadtgebiet von Görlitz.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Joachim Huth vermutete aber, dass dieses Kerngebiet schon vor der deutschen Ostsiedlung&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;[&lt;/del&gt;[http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Ostsiedlung&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;]&lt;/del&gt;] (in der Oberlausitz ist diese um [[1200]] als Massenbewegung festzustellen) durch slawische Kolonisten beträchtlich erweitert wurde. So spricht der Name der 1071 belegten &amp;quot;villa Goreliz&amp;quot; (altslawisch für Brand- oder Rodungsstelle) für rege Rodungstätigkeit. Des Weiteren legt Huth eine stufenweise Aufsiedlung des [[Eigenscher Kreis|Eigens]] ab spätestens [[1100]] nahe. Schon um [[1150]] verschwand auch der Wald auf der Flur von [[Deutsch-Ossig]], der die beiden Siedlungsgebiete trennte und auch die Dörfer entlang des [[Schwarzer Schöps|Schwarzen Schöps]] haben, nach Huth, slawische Vorgänger.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Joachim Huth vermutete aber, dass dieses Kerngebiet schon vor der deutschen Ostsiedlung [http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Ostsiedlung] (in der Oberlausitz ist diese um [[1200]] als Massenbewegung festzustellen) durch slawische Kolonisten beträchtlich erweitert wurde. So spricht der Name der 1071 belegten &amp;quot;villa Goreliz&amp;quot; (altslawisch für Brand- oder Rodungsstelle) für rege Rodungstätigkeit. Des Weiteren legt Huth eine stufenweise Aufsiedlung des [[Eigenscher Kreis|Eigens]] ab spätestens [[1100]] nahe. Schon um [[1150]] verschwand auch der Wald auf der Flur von [[Deutsch-Ossig]], der die beiden Siedlungsgebiete trennte und auch die Dörfer entlang des [[Schwarzer Schöps|Schwarzen Schöps]] haben, nach Huth, slawische Vorgänger.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;== Literatur ==&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;== Literatur ==&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Methodios</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://stadtwiki-goerlitz.de/index.php?title=Besunzane&amp;diff=15360&amp;oldid=prev</id>
		<title>FleischerK am 29. Mai 2009 um 12:45 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://stadtwiki-goerlitz.de/index.php?title=Besunzane&amp;diff=15360&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2009-05-29T12:45:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;table class=&quot;diff diff-contentalign-left&quot; data-mw=&quot;interface&quot;&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;tr class=&quot;diff-title&quot; lang=&quot;de&quot;&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #222; text-align: center;&quot;&gt;← Nächstältere Version&lt;/td&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #222; text-align: center;&quot;&gt;Version vom 29. Mai 2009, 12:45 Uhr&lt;/td&gt;
				&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot; id=&quot;mw-diff-left-l25&quot; &gt;Zeile 25:&lt;/td&gt;
&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot;&gt;Zeile 25:&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;* Kühnel, Paul: Die slavischen Orts- und Flurnamen der Oberlausitz. Leipzig 1982.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;* Kühnel, Paul: Die slavischen Orts- und Flurnamen der Oberlausitz. Leipzig 1982.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;[[&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;Portal&lt;/del&gt;:Geschichte]]&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;[[&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;Kategorie&lt;/ins&gt;:Geschichte]]&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;

&lt;!-- diff cache key db398928622:diff::1.12:old-7433:rev-15360 --&gt;
&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>FleischerK</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://stadtwiki-goerlitz.de/index.php?title=Besunzane&amp;diff=7433&amp;oldid=prev</id>
		<title>89.61.120.252: Jahreszahlen verlinkt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://stadtwiki-goerlitz.de/index.php?title=Besunzane&amp;diff=7433&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2008-01-20T00:07:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jahreszahlen verlinkt&lt;/p&gt;
&lt;table class=&quot;diff diff-contentalign-left&quot; data-mw=&quot;interface&quot;&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;tr class=&quot;diff-title&quot; lang=&quot;de&quot;&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #222; text-align: center;&quot;&gt;← Nächstältere Version&lt;/td&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #222; text-align: center;&quot;&gt;Version vom 20. Januar 2008, 00:07 Uhr&lt;/td&gt;
				&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot; id=&quot;mw-diff-left-l1&quot; &gt;Zeile 1:&lt;/td&gt;
&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot;&gt;Zeile 1:&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Die '''Besunzane''' sind ein einzig im sogenannten Bayerischen Geographen[[http://de.wikipedia.org/wiki/Bayerischer_Geograph]] genannter westslawischer Stamm. Da dort jedoch keine geographischen Hinweise auf das Siedlungsgebiet dieses Stammes gegeben werden, ist dessen Lokalisierung umstritten. Einen Anhalt bietet lediglich die Reihenfolge, in der die einzelnen Stämme genannt werden. Besunzane folgt dabei auf die Sleenzane, Lunsizi[[http://de.wikipedia.org/wiki/Lusitzi]], Dadosesani und Milzane[[http://de.wikipedia.org/wiki/Milzener]]. Da deren Stammesgebiete weitgehend bekannt sind und auch die Siedlungsgebiete der sich westlich anschließenden Stämme, bleibt für die Lokalisierung der Besunzane nur das nördliche Böhmen (Joachim Huth, Walter Frenzel) oder das sich östlich an das Siedlungsgebiet der Milzener anschließende [[Neißetal]] ([[Richard Jecht]]).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Die '''Besunzane''' sind ein einzig im sogenannten Bayerischen Geographen[[http://de.wikipedia.org/wiki/Bayerischer_Geograph]] genannter westslawischer Stamm. Da dort jedoch keine geographischen Hinweise auf das Siedlungsgebiet dieses Stammes gegeben werden, ist dessen Lokalisierung umstritten. Einen Anhalt bietet lediglich die Reihenfolge, in der die einzelnen Stämme genannt werden. Besunzane folgt dabei auf die Sleenzane, Lunsizi[[http://de.wikipedia.org/wiki/Lusitzi]], Dadosesani und Milzane[[http://de.wikipedia.org/wiki/Milzener]]. Da deren Stammesgebiete weitgehend bekannt sind und auch die Siedlungsgebiete der sich westlich anschließenden Stämme, bleibt für die Lokalisierung der Besunzane nur das nördliche Böhmen (Joachim Huth, Walter Frenzel) oder das sich östlich an das Siedlungsgebiet der Milzener anschließende [[Neißetal]] ([[Richard Jecht]]).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Gegen das Neißetal als Siedlungsgebiet spricht v.a. eine Urkunde aus dem Jahr 1071, in der der Bischof von Meißen Land in der &amp;quot;villa Goreliz in pagus milsca&amp;quot; (im Gutshof Görlitz im Gau der Milzener) erhält. Die Besunzane müssten demnach in den Stamm der Milzener aufgegangen sein.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Gegen das Neißetal als Siedlungsgebiet spricht v.a. eine Urkunde aus dem Jahr &lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;1071&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;]]&lt;/ins&gt;, in der der Bischof von Meißen Land in der &amp;quot;villa Goreliz in pagus milsca&amp;quot; (im Gutshof Görlitz im Gau der Milzener) erhält. Die Besunzane müssten demnach in den Stamm der Milzener aufgegangen sein.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Für das Neißetal spricht neben dem namenkundlichen Bezug von Besunzane zu businc, bisenzc und weiter zum heutigem Ort [[Biesnitz]], die Existenz eines durch die Königshainer Berge geographisch von den Milzenern geschiedenen slawischen Siedlungsgebietes im Neißetal. Heute folgt die Literatur weitestgehend der Lokalisierung durch Richard Jecht.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Für das Neißetal spricht neben dem namenkundlichen Bezug von Besunzane zu businc, bisenzc und weiter zum heutigem Ort [[Biesnitz]], die Existenz eines durch die Königshainer Berge geographisch von den Milzenern geschiedenen slawischen Siedlungsgebietes im Neißetal. Heute folgt die Literatur weitestgehend der Lokalisierung durch Richard Jecht.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Im Baierischem Geographen werden weiterhin für die Besunzane zwei civitates genannt (hier zu übersetzen mit Siedlungsgefilden). Eine dieser civitates ist sicher in dem Gebiet um die [[Landeskrone]] zu suchen, zumal diese, wie Jecht vermutet, dem ganzen Stamm ihren Namen gab (Jecht nimmt an, dass die Landeskrone, die heute keinen slawischen Namen mehr hat, früher wie der an ihrem Fuß liegende Ort Biesnitz mit dem Namen businc benannt wurde). Die zweite civitas könnte im Raum um [[Ostritz]] liegen, mit dem Veensberg als Zentralort. Dieser könnte mit dem &amp;quot;castella ostrusna&amp;quot; gemeint sein, das 1006 dem Bistum Meißen geschenkt wurde. Allerdings gibt es im Neißetal um Görlitz über 20 slawische und frühdeutsche Burgwälle, so dass die Lokalisierung der zweiten civitas und ihres Zentralortes denkbar schwer fällt.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Im Baierischem Geographen werden weiterhin für die Besunzane zwei civitates genannt (hier zu übersetzen mit Siedlungsgefilden). Eine dieser civitates ist sicher in dem Gebiet um die [[Landeskrone]] zu suchen, zumal diese, wie Jecht vermutet, dem ganzen Stamm ihren Namen gab (Jecht nimmt an, dass die Landeskrone, die heute keinen slawischen Namen mehr hat, früher wie der an ihrem Fuß liegende Ort &lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Biesnitz&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;mit dem Namen businc benannt wurde). Die zweite civitas könnte im Raum um [[Ostritz]] liegen, mit dem Veensberg als Zentralort. Dieser könnte mit dem &amp;quot;castella ostrusna&amp;quot; gemeint sein, das 1006 dem Bistum Meißen geschenkt wurde. Allerdings gibt es im Neißetal um Görlitz über 20 slawische und frühdeutsche Burgwälle, so dass die Lokalisierung der zweiten civitas und ihres Zentralortes denkbar schwer fällt.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Ähnlich kompliziert ist die Bestimmung des Ausmaßes der slawischen Siedlungsgebiete im Neißetal, zumal die archäologische Erforschung der Region z.T. sehr zu wünschen übrig lässt. Da Schriftquellen bis ins 13.Jahrhundert fast vollkommen fehlen, muss die Feststellung der Siedlungsgefilde sich fast ausschließlich auf siedlungsgeographische und namenkundliche Untersuchungen stützen. Diese ergeben, anhand von Ortsform-, Flurform- und Flurgrößenuntersuchungen zwei Siedlungskammern. Zum einen dürfte das Gebiet entlang der [[Wittig]], zwischen Zawidów/Seidenberg und [[&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;Lausitzer &lt;/del&gt;Neiße|Neiße]], sowie am Unterlauf der Pließnitz, schon früh relativ dicht besiedelt gewesen sein, des Weiteren aber auch das Gebiet südlich der Landeskrone und vielleicht das heutige Stadtgebiet von Görlitz.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Ähnlich kompliziert ist die Bestimmung des Ausmaßes der slawischen Siedlungsgebiete im Neißetal, zumal die archäologische Erforschung der Region z.T. sehr zu wünschen übrig lässt. Da Schriftquellen bis ins &lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;13.Jahrhundert&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;fast vollkommen fehlen, muss die Feststellung der Siedlungsgefilde sich fast ausschließlich auf siedlungsgeographische und namenkundliche Untersuchungen stützen. Diese ergeben, anhand von Ortsform-, Flurform- und Flurgrößenuntersuchungen zwei Siedlungskammern. Zum einen dürfte das Gebiet entlang der [[Wittig]], zwischen Zawidów/Seidenberg und [[Neiße|Neiße]], sowie am Unterlauf der Pließnitz, schon früh relativ dicht besiedelt gewesen sein, des Weiteren aber auch das Gebiet südlich der Landeskrone und vielleicht das heutige Stadtgebiet von Görlitz.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Joachim Huth vermutete aber, dass dieses Kerngebiet schon vor der deutschen Ostsiedlung[[http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Ostsiedlung]] (in der Oberlausitz ist diese um 1200 als Massenbewegung festzustellen) durch slawische Kolonisten beträchtlich erweitert wurde. So spricht der Name der 1071 belegten &amp;quot;villa Goreliz&amp;quot; (altslawisch für Brand- oder Rodungsstelle) für rege Rodungstätigkeit. Des Weiteren legt Huth eine stufenweise Aufsiedlung des [[Eigenscher Kreis|Eigens]] ab spätestens 1100 nahe. Schon um 1150 verschwand auch der Wald auf der Flur von [[Deutsch-Ossig]], der die beiden Siedlungsgebiete trennte und auch die Dörfer entlang des [[Schwarzer Schöps|Schwarzen Schöps]] haben, nach Huth, slawische Vorgänger.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Joachim Huth vermutete aber, dass dieses Kerngebiet schon vor der deutschen Ostsiedlung[[http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Ostsiedlung]] (in der Oberlausitz ist diese um &lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;1200&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;als Massenbewegung festzustellen) durch slawische Kolonisten beträchtlich erweitert wurde. So spricht der Name der 1071 belegten &amp;quot;villa Goreliz&amp;quot; (altslawisch für Brand- oder Rodungsstelle) für rege Rodungstätigkeit. Des Weiteren legt Huth eine stufenweise Aufsiedlung des [[Eigenscher Kreis|Eigens]] ab spätestens &lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;1100&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;nahe. Schon um &lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;1150&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;verschwand auch der Wald auf der Flur von [[Deutsch-Ossig]], der die beiden Siedlungsgebiete trennte und auch die Dörfer entlang des [[Schwarzer Schöps|Schwarzen Schöps]] haben, nach Huth, slawische Vorgänger.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;== Literatur ==&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;== Literatur ==&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>89.61.120.252</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://stadtwiki-goerlitz.de/index.php?title=Besunzane&amp;diff=6670&amp;oldid=prev</id>
		<title>M.K. am 12. Juni 2007 um 21:54 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://stadtwiki-goerlitz.de/index.php?title=Besunzane&amp;diff=6670&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2007-06-12T21:54:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;table class=&quot;diff diff-contentalign-left&quot; data-mw=&quot;interface&quot;&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;tr class=&quot;diff-title&quot; lang=&quot;de&quot;&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #222; text-align: center;&quot;&gt;← Nächstältere Version&lt;/td&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #222; text-align: center;&quot;&gt;Version vom 12. Juni 2007, 21:54 Uhr&lt;/td&gt;
				&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot; id=&quot;mw-diff-left-l1&quot; &gt;Zeile 1:&lt;/td&gt;
&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot;&gt;Zeile 1:&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Die '''Besunzane''' sind ein einzig im sogenannten [[&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;Bayerischer Geograph|Bayerischen Geographen&lt;/del&gt;]] genannter &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;[[Slawen|&lt;/del&gt;westslawischer&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;Stamm. Da dort jedoch keine geographischen Hinweise auf das Siedlungsgebiet dieses Stammes gegeben werden, ist dessen Lokalisierung umstritten. Einen Anhalt bietet lediglich die Reihenfolge, in der die einzelnen Stämme genannt werden. Besunzane folgt dabei auf die Sleenzane, [[Lusitzi&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;|Lunsizi&lt;/del&gt;]], Dadosesani und [[Milzener&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;|Milzane&lt;/del&gt;]]. Da deren Stammesgebiete weitgehend bekannt sind und auch die Siedlungsgebiete der sich westlich anschließenden Stämme, bleibt für die Lokalisierung der Besunzane nur das nördliche Böhmen (Joachim Huth, Walter Frenzel) oder das sich östlich an das Siedlungsgebiet der &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Milzener&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;anschließende [[Neißetal]] (Richard Jecht).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Die '''Besunzane''' sind ein einzig im sogenannten &lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;Bayerischen Geographen&lt;/ins&gt;[[&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Bayerischer_Geograph&lt;/ins&gt;]] genannter westslawischer Stamm. Da dort jedoch keine geographischen Hinweise auf das Siedlungsgebiet dieses Stammes gegeben werden, ist dessen Lokalisierung umstritten. Einen Anhalt bietet lediglich die Reihenfolge, in der die einzelnen Stämme genannt werden. Besunzane folgt dabei auf die Sleenzane, &lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;Lunsizi&lt;/ins&gt;[[&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;http://de.wikipedia.org/wiki/&lt;/ins&gt;Lusitzi]], Dadosesani und &lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;Milzane&lt;/ins&gt;[[&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;http://de.wikipedia.org/wiki/&lt;/ins&gt;Milzener]]. Da deren Stammesgebiete weitgehend bekannt sind und auch die Siedlungsgebiete der sich westlich anschließenden Stämme, bleibt für die Lokalisierung der Besunzane nur das nördliche Böhmen (Joachim Huth, Walter Frenzel) oder das sich östlich an das Siedlungsgebiet der Milzener anschließende [[Neißetal]] (&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Richard Jecht&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;]]&lt;/ins&gt;).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Gegen das Neißetal als Siedlungsgebiet spricht v.a. eine Urkunde aus dem Jahr 1071, in der der Bischof von &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Meißen&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;Land in der &amp;quot;villa &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;goreliz &lt;/del&gt;in pagus milsca&amp;quot; (im Gutshof Görlitz im Gau der Milzener) erhält. Die Besunzane müssten demnach in den Stamm der &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Milzener&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;aufgegangen sein.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Gegen das Neißetal als Siedlungsgebiet spricht v.a. eine Urkunde aus dem Jahr 1071, in der der Bischof von Meißen Land in der &amp;quot;villa &lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;Goreliz &lt;/ins&gt;in pagus milsca&amp;quot; (im Gutshof Görlitz im Gau der Milzener) erhält. Die Besunzane müssten demnach in den Stamm der Milzener aufgegangen sein.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Für das Neißetal spricht neben dem namenkundlichen Bezug von Besunzane zu businc, bisenzc und weiter zum heutigem Ort [[Biesnitz]], die Existenz eines durch die &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Königshainer Berge&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;geographisch von den Milzenern geschiedenen slawischen Siedlungsgebietes im Neißetal. Heute folgt die Literatur weitestgehend der Lokalisierung durch Richard Jecht.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Für das Neißetal spricht neben dem namenkundlichen Bezug von Besunzane zu businc, bisenzc und weiter zum heutigem Ort [[Biesnitz]], die Existenz eines durch die Königshainer Berge geographisch von den Milzenern geschiedenen slawischen Siedlungsgebietes im Neißetal. Heute folgt die Literatur weitestgehend der Lokalisierung durch Richard Jecht.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Im &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;[[Bayerischer Geograph|&lt;/del&gt;Baierischem Geographen&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;werden weiterhin für die Besunzane zwei civitates genannt (&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;Zum Problem der Definition einer civitas siehe entsprechenden [[Civitas|Artikel]]&lt;/del&gt;). Eine dieser civitates ist sicher in dem Gebiet um die [[Landeskrone]] zu suchen, zumal diese, wie Jecht vermutet, dem ganzen Stamm ihren Namen gab (Jecht nimmt an, dass die &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Landeskrone&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;]]&lt;/del&gt;, die heute keinen slawischen Namen mehr hat, früher wie der an ihrem Fuß liegende Ort Biesnitz mit dem Namen businc benannt wurde). Die zweite &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;civitas&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;könnte im Raum um [[Ostritz]] liegen, mit dem Veensberg als Zentralort. Dieser könnte mit dem &amp;quot;castella ostrusna&amp;quot; gemeint sein, das 1006 dem &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Bistum Meißen&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;geschenkt wurde. Allerdings gibt es im Neißetal um Görlitz über 20 slawische und frühdeutsche Burgwälle, so dass die Lokalisierung der zweiten civitas und ihres Zentralortes denkbar schwer fällt.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Im Baierischem Geographen werden weiterhin für die Besunzane zwei civitates genannt (&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;hier zu übersetzen mit Siedlungsgefilden&lt;/ins&gt;). Eine dieser civitates ist sicher in dem Gebiet um die [[Landeskrone]] zu suchen, zumal diese, wie Jecht vermutet, dem ganzen Stamm ihren Namen gab (Jecht nimmt an, dass die Landeskrone, die heute keinen slawischen Namen mehr hat, früher wie der an ihrem Fuß liegende Ort Biesnitz mit dem Namen businc benannt wurde). Die zweite civitas könnte im Raum um [[Ostritz]] liegen, mit dem Veensberg als Zentralort. Dieser könnte mit dem &amp;quot;castella ostrusna&amp;quot; gemeint sein, das 1006 dem Bistum Meißen geschenkt wurde. Allerdings gibt es im Neißetal um Görlitz über 20 slawische und frühdeutsche Burgwälle, so dass die Lokalisierung der zweiten civitas und ihres Zentralortes denkbar schwer fällt.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Ähnlich kompliziert ist die Bestimmung des Ausmaßes der slawischen Siedlungsgebiete im Neißetal, zumal die archäologische Erforschung der Region z.T. sehr zu wünschen übrig lässt. Da Schriftquellen bis ins 13.Jahrhundert fast vollkommen fehlen, muss die Feststellung der Siedlungsgefilde sich fast ausschließlich auf &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;[[Siedlungsgeographie|&lt;/del&gt;siedlungsgeographische&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;und &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;[[Toponomastik|&lt;/del&gt;namenkundliche&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;Untersuchungen stützen. Diese ergeben, anhand von Ortsform-, Flurform- und Flurgrößenuntersuchungen zwei &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;[[Siedlungskammer]]n&lt;/del&gt;. Zum einen dürfte das Gebiet entlang der [[&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;Wittig (Fluss)|&lt;/del&gt;Wittig]], zwischen &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Zawidów&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;|&lt;/del&gt;Seidenberg&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;und [[Lausitzer Neiße|Neiße]], sowie am Unterlauf der Pließnitz, schon früh relativ dicht besiedelt gewesen sein, des Weiteren aber auch das Gebiet südlich der Landeskrone und vielleicht das heutige Stadtgebiet von Görlitz.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Ähnlich kompliziert ist die Bestimmung des Ausmaßes der slawischen Siedlungsgebiete im Neißetal, zumal die archäologische Erforschung der Region z.T. sehr zu wünschen übrig lässt. Da Schriftquellen bis ins 13.Jahrhundert fast vollkommen fehlen, muss die Feststellung der Siedlungsgefilde sich fast ausschließlich auf siedlungsgeographische und namenkundliche Untersuchungen stützen. Diese ergeben, anhand von Ortsform-, Flurform- und Flurgrößenuntersuchungen zwei &lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;Siedlungskammern&lt;/ins&gt;. Zum einen dürfte das Gebiet entlang der [[Wittig]], zwischen Zawidów&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;/&lt;/ins&gt;Seidenberg und [[Lausitzer Neiße|Neiße]], sowie am Unterlauf der Pließnitz, schon früh relativ dicht besiedelt gewesen sein, des Weiteren aber auch das Gebiet südlich der Landeskrone und vielleicht das heutige Stadtgebiet von Görlitz.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Joachim Huth vermutete aber, dass dieses Kerngebiet schon vor der [[&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;Deutsche Ostsiedlung|deutschen Ostsiedlung&lt;/del&gt;]] (in der Oberlausitz ist diese um 1200 als Massenbewegung festzustellen) durch slawische Kolonisten beträchtlich erweitert wurde. So spricht der Name der 1071 belegten &amp;quot;villa Goreliz&amp;quot; (&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;altslaw. Brandstädte, dörfliche Vorsiedlung der Heutigen Stadt [[Görlitz]], vermutlich an die Burg im Bereich der Kirche St. Peter und Paul angelehnt&lt;/del&gt;) für rege Rodungstätigkeit. Des Weiteren legt Huth eine stufenweise Aufsiedlung des [[&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;Eigen&lt;/del&gt;|Eigens]] ab spätestens 1100 nahe. Schon um 1150 verschwand auch der Wald auf der Flur von [[Deutsch-Ossig]], der die beiden Siedlungsgebiete trennte und auch die Dörfer entlang des [[Schwarzer Schöps|Schwarzen Schöps]] haben, nach Huth, slawische Vorgänger.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Joachim Huth vermutete aber, dass dieses Kerngebiet schon vor der &lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;deutschen Ostsiedlung&lt;/ins&gt;[[&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Ostsiedlung&lt;/ins&gt;]] (in der Oberlausitz ist diese um 1200 als Massenbewegung festzustellen) durch slawische Kolonisten beträchtlich erweitert wurde. So spricht der Name der 1071 belegten &amp;quot;villa Goreliz&amp;quot; (&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;altslawisch für Brand- oder Rodungsstelle&lt;/ins&gt;) für rege Rodungstätigkeit. Des Weiteren legt Huth eine stufenweise Aufsiedlung des [[&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;Eigenscher Kreis&lt;/ins&gt;|Eigens]] ab spätestens 1100 nahe. Schon um 1150 verschwand auch der Wald auf der Flur von [[Deutsch-Ossig]], der die beiden Siedlungsgebiete trennte und auch die Dörfer entlang des [[Schwarzer Schöps|Schwarzen Schöps]] haben, nach Huth, slawische Vorgänger.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;== Literatur ==&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;== Literatur ==&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;* Blaschke, Karlheinz: Historisches Ortsverzeichnis von Sachsen. Leipzig 1957.&lt;/del&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot;&gt; &lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;* Gerhard Billig, Zur Rekonstruktion der ältesten slawischen Burgbezirke im obersächsisch-meißnischen Raum auf der Grundlage des Bayerischen Geographen. Neues Archiv für sächsische Geschichte 66, 1995, 27-67.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;* Gerhard Billig, Zur Rekonstruktion der ältesten slawischen Burgbezirke im obersächsisch-meißnischen Raum auf der Grundlage des Bayerischen Geographen. Neues Archiv für sächsische Geschichte 66, 1995, 27-67.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;* Jasper von Richthofen, Die Landeskrone bei Görlitz - eine bedeutende slawische Befestigung in der östlichen Oberlausitz. Arbeits- und Forschungsberichte zur sächsischen Bodendenkmalpflege 45, 2003, 263-300.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;* Jasper von Richthofen, Die Landeskrone bei Görlitz - eine bedeutende slawische Befestigung in der östlichen Oberlausitz. Arbeits- und Forschungsberichte zur sächsischen Bodendenkmalpflege 45, 2003, 263-300.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;

&lt;!-- diff cache key db398928622:diff::1.12:old-6669:rev-6670 --&gt;
&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>M.K.</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://stadtwiki-goerlitz.de/index.php?title=Besunzane&amp;diff=6669&amp;oldid=prev</id>
		<title>M.K.: Die Seite wurde neu angelegt: Die '''Besunzane''' sind ein einzig im sogenannten Bayerischen Geographen genannter westslawischer Stamm. Da dort jedoch keine geogr...</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://stadtwiki-goerlitz.de/index.php?title=Besunzane&amp;diff=6669&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2007-06-12T21:45:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Besunzane&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind ein einzig im sogenannten &lt;a href=&quot;/index.php?title=Bayerischer_Geograph&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Bayerischer Geograph (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Bayerischen Geographen&lt;/a&gt; genannter &lt;a href=&quot;/index.php?title=Slawen&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Slawen (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;westslawischer&lt;/a&gt; Stamm. Da dort jedoch keine geogr...&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die '''Besunzane''' sind ein einzig im sogenannten [[Bayerischer Geograph|Bayerischen Geographen]] genannter [[Slawen|westslawischer]] Stamm. Da dort jedoch keine geographischen Hinweise auf das Siedlungsgebiet dieses Stammes gegeben werden, ist dessen Lokalisierung umstritten. Einen Anhalt bietet lediglich die Reihenfolge, in der die einzelnen Stämme genannt werden. Besunzane folgt dabei auf die Sleenzane, [[Lusitzi|Lunsizi]], Dadosesani und [[Milzener|Milzane]]. Da deren Stammesgebiete weitgehend bekannt sind und auch die Siedlungsgebiete der sich westlich anschließenden Stämme, bleibt für die Lokalisierung der Besunzane nur das nördliche Böhmen (Joachim Huth, Walter Frenzel) oder das sich östlich an das Siedlungsgebiet der [[Milzener]] anschließende [[Neißetal]] (Richard Jecht).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen das Neißetal als Siedlungsgebiet spricht v.a. eine Urkunde aus dem Jahr 1071, in der der Bischof von [[Meißen]] Land in der &amp;quot;villa goreliz in pagus milsca&amp;quot; (im Gutshof Görlitz im Gau der Milzener) erhält. Die Besunzane müssten demnach in den Stamm der [[Milzener]] aufgegangen sein.&lt;br /&gt;
Für das Neißetal spricht neben dem namenkundlichen Bezug von Besunzane zu businc, bisenzc und weiter zum heutigem Ort [[Biesnitz]], die Existenz eines durch die [[Königshainer Berge]] geographisch von den Milzenern geschiedenen slawischen Siedlungsgebietes im Neißetal. Heute folgt die Literatur weitestgehend der Lokalisierung durch Richard Jecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Bayerischer Geograph|Baierischem Geographen]] werden weiterhin für die Besunzane zwei civitates genannt (Zum Problem der Definition einer civitas siehe entsprechenden [[Civitas|Artikel]]). Eine dieser civitates ist sicher in dem Gebiet um die [[Landeskrone]] zu suchen, zumal diese, wie Jecht vermutet, dem ganzen Stamm ihren Namen gab (Jecht nimmt an, dass die [[Landeskrone]], die heute keinen slawischen Namen mehr hat, früher wie der an ihrem Fuß liegende Ort Biesnitz mit dem Namen businc benannt wurde). Die zweite [[civitas]] könnte im Raum um [[Ostritz]] liegen, mit dem Veensberg als Zentralort. Dieser könnte mit dem &amp;quot;castella ostrusna&amp;quot; gemeint sein, das 1006 dem [[Bistum Meißen]] geschenkt wurde. Allerdings gibt es im Neißetal um Görlitz über 20 slawische und frühdeutsche Burgwälle, so dass die Lokalisierung der zweiten civitas und ihres Zentralortes denkbar schwer fällt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich kompliziert ist die Bestimmung des Ausmaßes der slawischen Siedlungsgebiete im Neißetal, zumal die archäologische Erforschung der Region z.T. sehr zu wünschen übrig lässt. Da Schriftquellen bis ins 13.Jahrhundert fast vollkommen fehlen, muss die Feststellung der Siedlungsgefilde sich fast ausschließlich auf [[Siedlungsgeographie|siedlungsgeographische]] und [[Toponomastik|namenkundliche]] Untersuchungen stützen. Diese ergeben, anhand von Ortsform-, Flurform- und Flurgrößenuntersuchungen zwei [[Siedlungskammer]]n. Zum einen dürfte das Gebiet entlang der [[Wittig (Fluss)|Wittig]], zwischen [[Zawidów|Seidenberg]] und [[Lausitzer Neiße|Neiße]], sowie am Unterlauf der Pließnitz, schon früh relativ dicht besiedelt gewesen sein, des Weiteren aber auch das Gebiet südlich der Landeskrone und vielleicht das heutige Stadtgebiet von Görlitz.&lt;br /&gt;
Joachim Huth vermutete aber, dass dieses Kerngebiet schon vor der [[Deutsche Ostsiedlung|deutschen Ostsiedlung]] (in der Oberlausitz ist diese um 1200 als Massenbewegung festzustellen) durch slawische Kolonisten beträchtlich erweitert wurde. So spricht der Name der 1071 belegten &amp;quot;villa Goreliz&amp;quot; (altslaw. Brandstädte, dörfliche Vorsiedlung der Heutigen Stadt [[Görlitz]], vermutlich an die Burg im Bereich der Kirche St. Peter und Paul angelehnt) für rege Rodungstätigkeit. Des Weiteren legt Huth eine stufenweise Aufsiedlung des [[Eigen|Eigens]] ab spätestens 1100 nahe. Schon um 1150 verschwand auch der Wald auf der Flur von [[Deutsch-Ossig]], der die beiden Siedlungsgebiete trennte und auch die Dörfer entlang des [[Schwarzer Schöps|Schwarzen Schöps]] haben, nach Huth, slawische Vorgänger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Blaschke, Karlheinz: Historisches Ortsverzeichnis von Sachsen. Leipzig 1957.&lt;br /&gt;
* Gerhard Billig, Zur Rekonstruktion der ältesten slawischen Burgbezirke im obersächsisch-meißnischen Raum auf der Grundlage des Bayerischen Geographen. Neues Archiv für sächsische Geschichte 66, 1995, 27-67.&lt;br /&gt;
* Jasper von Richthofen, Die Landeskrone bei Görlitz - eine bedeutende slawische Befestigung in der östlichen Oberlausitz. Arbeits- und Forschungsberichte zur sächsischen Bodendenkmalpflege 45, 2003, 263-300.&lt;br /&gt;
* Jasper von Richthofen (Hg.), Besunzane - Milzener - Sorben. Die slawische Oberlausitz zwischen Polen, Deutschen und Tschechen. Schriftenreihe der Städt. Sammlungen für Geschichte und Kultur Görlitz N.F. Bd. 37, Görlitz - Zittau 2004&lt;br /&gt;
* Blaschke, Karlheinz: Zur Siedlungs- und Bevölkerungsgeschichte der Oberlausitz. In: Oberlausitzer Forschungen. Leipzig 1961. S.60-80&lt;br /&gt;
* Jecht, Richard: Erste Erwähnung der Oberlausitz. - Der Gau Besunzane und die urbs Businc sind gleich dem Orte Biesnitz und der Landeskrone. - Wo lag Sciciani? NLM 97 (1921). S.188-199&lt;br /&gt;
* Müller, Reinhard: die vor- und frühgeschichtlichen Funde und Fundstätten der Amtshauptmannschaft Zittau. NLM 103 (1927). S.1-44&lt;br /&gt;
* Lange, Johanes: Siedlungsgeographische Studie über die Flurgrößen der südlichen Waldzone zwischen Elbe und Neiße. In: NLM 102. Görlitz 1925. S.77-125&lt;br /&gt;
* Dannenberg, Lars-Arne: Ostritz - frühstädtische Entwicklungslinieneiner oberlausitzischen Kleinstadt. NLM NF 9. Görlitz 2006. S.173f&lt;br /&gt;
* Huth, Joachim: Slawische Siedlungen im Eigenschen Kreise. Arbeits- und Forschungsberichte zur sächsischen Bodendenkmalpflege 1963 Bd.11/12. S.89-109&lt;br /&gt;
* Ders.: Die slawische Vorbesiedlung des Eigenschen Kreises. In: Letopis 9/1 (1962)&lt;br /&gt;
* Ders.: zu mittelalterlichen Siedelvorgängen in der sorbisch-deutschen Kontaktzone der Oberlausitz, dargestellt am Beispiel von Dittersbach auf dem Eigen. Letopis B 11/2 (1964). S.181-203&lt;br /&gt;
* Frenzel, Walter: Gab es einst einen Gau Besunzane an der Landeskrone bei Görlitz. In: Bautzender Geschichtshefte III/1. S.25&lt;br /&gt;
* Kühnel, Paul: Die slavischen Orts- und Flurnamen der Oberlausitz. Leipzig 1982.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Portal:Geschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>M.K.</name></author>
		
	</entry>
</feed>