Synagoge

Aus Stadtwiki Görlitz
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Über die Synagoge

Da die alte Synagoge in der Langenstraße für die wachsende Jüdische Gemeinde in Görlitz zu klein wurde, beschloss der Gemeinderat die Errichtung eines angemessenen Bauwerkes. Die Kristallnacht überstand die Synagoge weitgehend unbeschadet und ist heute die einzige in Sachsen noch erhaltene Synagoge. Allein der darauf folgende Leerstand und die Verwahrlosung des Gebäudes verschlechterten die Bausubstanz. Bis in die 2000er Jahre gab es einen Streit um den Besitz, die Sanierungskosten und die Hausnutzung. Momentan wird das Haus vom Förderkreis Görlitzer Synagoge e.V. am Leben erhalten. Es gab auch erste Ansätze zur Nutzung durch eine jüdische Gemeinde. Aufgrund Baurechtlicher Auflagen durften im Gebäude nur 20 (?) Personen gleichzeitig sein, so dass größere Veranstaltungen hier ausgeschlossen waren. Nach der Restaurierung der Kuppeldecke im Juli 2013 ist das Gebäude zu Führungen mit dem Förderkreis Görlitzer Synagoge von April bis Oktober Sonntags 11:00-13:00Uhr geöffnet.

  • 19. Mai 1909, Grundsteinlegung der Synagoge an der Otto-Müller-Straße.
  • 7. März 1911, Einweihung der neuen Synagoge in Anwesenheit der Architekten Lossow und Kühne.
  • 9. November 1938 Branntanschlag, von der Feuerwehr rechtzeitig gelöscht.
  • 1963 Die Stadt Görlitz wird Eigentümer des Gebäudes
  • 1990er Sicherung der Bausubstanz
  • November 2008 Nutzung für Veranstaltungen mit 230Personen wird nach Beseitigung von Sicherheitsmängeln möglich[1]
  • April 2011 Stadtrat beschließt Nutzungsvertrag mit dem Förderkreis Görlitzer Synagoge e.V. abzuschließen.
  • 2012 mit verfügbaren Fördergeldern soll die Grundstruktur saniert werden
  • 2012 Aufnahme in die Liste der national wertvollen Kulturdenkmäler
  • Oktober 2017 Nutzungkonzept als Veranstaltungs- und Begegnungszentrum "Kulturforum Görlitzer Synagoge" mit Gebetsraum.[2]

Fotoimpressionen

Standort

Otto-Müller-Straße
02826 Görlitz

Weblinks

Fußnoten

  1. "Synagoge ist Sonntags offen", Niederschlesischer Kurier,Jg.22, Nr.14 vom 12.4.2014
  2. "Jüdische Gottesdienste im Kulturforum", Niederschlesischer Kurier, Jg. 25, 2017, Nr.42 vom 21.10.2017, S.1